Klassische Homöopathie


... ist eine Heilkunst, die sich mit der Ursache und dem Wesen der Erkrankung des Patienten befasst.
Um dieses Wesen zu erkennen gehen wir Homöopathen aufmerksam und gründlich auf den Patienten ein. In einer einfühlsamen und zeitaufwändige Erstbefragung, ca. 2 Stunden, suchen und achten wir auf die individuellen Besonderheiten des Patienten, aber auch auf die der Erkrankung.
Ein Patient, der sich bei seiner Grippe an der frischen Luft wohler fühlt, wird ein anderes Mittel brauchen und bekommen als ein Patient, der sich in der gleichen Situation lieber im Bett verkriecht. In der klass. Homöopathie bekommen sie immer nur e i n individuell passendes Arzneimittel, meist in Form von sog. Globuli. Inzwischen gibt es über 2000 solcher Heilmittel, die man gut kennen muss, bevor man sie verschreibt.
Gut gewählte homöopathische Arzneimittel stärken die Lebenskraft und helfen bei akuten Erkrankungen wie Grippe, etc. ebenso wie bei chronischen Krankheiten unterschiedlichster Art z.B. Kopfschmerzen, Rheuma, MS, Schlafstörungen und weiteren mehr.

Ich freue mich über Ihr Interesse an klassischer Homöopathie. Mit dem nachfolgenden Text können Sie die Informationen vertiefen:




Was ist klassische Homöopathie und bei welchen Erkrankungen ist es sinnvoll sie einzusetzen?



Die Schulmedizin, die uns allen vertraut ist, arbeitet nach dem Prinzip der Allopathie d. h. sie wirkt mit ihren Arzneimitteln gegen die Krankheit und oft ist dies der einzige Weg um Leben zu erhalten. Sind wir also froh, daß wir sie haben.

Die Homöopathie wird häufig als ein Überbegriff oder Fremdwort für alternative Heilmethoden oder Naturheilkunde verstanden. Dem ist nicht so! Die Homöopathie ist eine eigenständige Therapie, die nach klar definierten Gesetzen oder Prinzipien wirkt.

Das Prinzip der Homöopathie wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Samuel Hahnemann, Chemiker und Arzt, begründet.Als er eine englische Arzneimittelschrift ins Deutsche übersetzte, stieß er auf die Arznei China- Rinde, die damals erfolgreich gegen Malaria eingesetzt wurde. Hahnemann war mit der Erklärung, daß die Heilwirkung der China-Rinde in ihren magenstärkenden Bitterstoffen läge, nicht zufrieden. Er nahm einige Tage pulverisierte Chinarinde ein und entwickelte daraufhin als gesunder Mensch ohne mit dem Malariaerreger in Kontakt gekommen zu sein Malariasymptome. Er hat also dieses Arzneimittel an sich selbst ausprobiert und dadurch ein großes Naturgeheimnis, nämlich das Ähnlichkeitsprinzip, entdeckt : Ein Arzneistoff, der einen gesunden Menschen krank macht ist geeignet einen Kranken, der unter sehr ähnlichen Symptomen leidet, gesund zu machen!

Homöopathie übersetzt heißt: Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip!

Daß wir durch Ähnliches geheilt werden oder uns dadurch besser fühlen passiert uns häufiger als uns bewußt ist:

Beispiele: Ein Trauernder fühlt sich in Gegenwart anderer Trauernder wohler und besser verstanden, sie können ihn sozusagen durch die Trauer begleiten, als auf einem lustigen Fest. Ja es wird sogar heilend auf ihn wirken ,wenn er einen Menschen trifft, der ein noch viel schlimmeres Unglück erfahren hat. So kann man sagen, daß ein Trauernder, weil er ähnlich empfindet, auf einen anderen Trauernden homöopathisch einwirkt.

Auch Bilder oder Musik, die die Stimmung des Betrachters oder Zuhörers widerspiegeln, erzielen oft positive Wirkung.

Wie die China-Rinde wurden noch viele andere Arzneimittel ausprobiert, wir sagen heute geprüft, früher von Hahnemann und seinen Schülern, heute von uns Homöopathen. Alle diese Stoffe haben typische Symptome auf allen drei Ebenen Körper, Geist und Seele gezeigt.Diese Symptome wurden genau festgehalten und in sog. Repertorien aufgelistet wo wir Homöopathen sie heute finden. Um die giftige Wirkung und damit die Gefahr für die Prüfer auszuschalten, verdünnte Hahnemann zunächst die Arzneimittel. Er verdünnte sie immer stärker und verschüttelte sie zusätzlich um eine gute Durchmischung zu erreichen . Erst später entdeckte er, daß die Wirksamkeit der Arzneimittel durch das Verschütteln erhöht wurde und länger anhielt.Er nannte diesen Vorgang Potenzieren. Noch heute werden die homöopathischen Arzneimittel nach der von ihm festgelegten Weise zubereitet. Die Materia medica, ein Nachschlagewerk, das Hahnemann begonnen hat, enthält heute über zweitausend Substanzen aus dem Tier-, Pflanzen- und Mineralreich.
Passen das Muster der Arznei und das Muster der Krankheit zusammen, wirkt die Energie des Arzneimittels positiv auf die Lebenskraft des Patienten ein und er erhält die Hilfe zur Selbsthilfe, die sein Gesamtorganismus so dringend braucht um seine Krankheit zu überwinden.
Das Herausfinden der exakt passenden Arznei, des sog. Simillimums, setzt also viel Einfühlungsvermögen und ausführliche Kenntnisse der verschiedenen Arzneimittel vorraus.
Ebenso erwirbt sich der Homöopath in seiner Ausbildung fundiertes Wissen über die Zusammenhänge von der Entstehung und Heilung von Krankheiten. Ständige Fortbildung ist unumgänglich, weil auch heute noch viele neue Arzneisubstanzen geprüft werden.

Der klassische Homöopath arbeitet jeweils mit nur einer individuel gewählten Substanz, wir verwenden keine Komplexmittel!

Sie verstehen nun warum der Homöopath den Patienten bei der sog. Erstanamnese, einer umfangreichen ersten Befragung, genauso wie bei den folgenden Terminen nicht nur unter dem Aspekt seiner körperlichen Krankheitssymptome betrachtet sondern auch nach Lebensgewohnheiten, Träumen und Gedanken etc fragt.

Die Krankheit wirkt auf allen Ebenen und deshalb ist ihr Einsatz auch bei allen Erkrankungen sinnvoll. Gleich ob es sich um Schulängste, Hauterkrankungen, Verletzungen, Allergien, Grippe etc akute oder chronische Erkrankungen handelt.
Das homöopathische Prinzip wirkt überall.

Haben Sie weitere Fragen oder wünschen Sie einen Termin rufen Sie mich bitte an.